Umweltkriminalität und Geldwäsche: Aktuelle Risiken und regulatorische Anforderungen für Finanzinstitute und andere Verpflichtete
Wissenswertes
Umweltkriminalität zählt inzwischen zu den profitabelsten Formen der organisierten Kriminalität – gleichauf mit Drogen- und Menschenhandel. Jährlich entstehen durch Umweltkriminalität Erlöse zwischen 110 und 281 Milliarden USD. Mit einem jährlichen Wachstum von 5–7 % – schneller als die Weltwirtschaft – ist sie in der EU bereits die drittgrößte kriminelle Einnahmequelle.
Die Gewinne aus der Umweltkriminalität fließen über Banken und Finanzinstitute in den legalen Wirtschaftskreislauf und stellen damit ein erhebliches Geldwäscherisiko dar.
Für Banken und Finanzinstitute bedeutet dies ein deutlich erhöhtes Riskexposure – verbunden mit der Pflicht, Risikoanalysen, das Screening und Transaktionsmonitoring, die Schulungen und interne Prozesse zeitnah anzupassen.
Mit der neuen EU-Richtlinie 2024/1203, die bis spätestens Mai 2026 in nationales Recht umgesetzt werden muss, erweitert sich der Katalog der Umweltstraftaten von neun auf 20. Diese Straftaten sind als kriminelle Vortaten zu bewerten. Dadurch erhöht sich der Handlungsdruck erheblich.
Seminarziel
- Einblick in aktuelle Typologien von Geldwäsche über Umweltkriminalität.
- Konkrete Handlungsempfehlungen für AML-/CFT-Prozesse in Banken und DNFBPs.
- Praktische Tools für Risikoanalysen, Monitoring und zur Erkennung von Red-Flags.
- Exklusiver Einblick in eine praxisnahe Risikoanalyse für den Finanzsektor.
- Klarheit über die neuen gesetzlichen Vorgaben und deren Umsetzungspflichten.
- Best Practices aus europäischer und internationaler Praxis.
- Die Integration von Umweltkriminalitätsrisiken in die Risikoanalyse stärkt die ESG-Konformität und verringert Reputations- sowie Nachhaltigkeitsrisiken.
Mehr über den Event erfahren Sie hier: Flyer “Umweltkriminalität und Geldwäsche”
