Umgehungen von Geldwäsche- & Sanktionsvorschriften
Das Online-Seminar „Umgehungen von Geldwäsche- & Sanktionsvorschriften“ von TURN Advisory beleuchtet am 10. Dezember 2026 aktuelle Methoden zur Umgehung von Geldwäsche- und Sanktionsvorschriften und zeigt auf, mit welchen Gegenmassnahmen Finanzinstitute und Versicherungen den damit verbundenen Risiken wirksam begegnen können. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Geldwäsche-Typologien, Sanktionsumgehungen über komplexe Unternehmens- und Drittstaatenstrukturen sowie die zunehmende Verzahnung von AML und Sanctions Compliance.
Die regulatorischen Anforderungen an Geldwäscheprävention und Sanktions-Compliance entwickeln sich laufend weiter. Insbesondere die zunehmende Konvergenz beider Bereiche führt dazu, dass Risiken aus Sanktionsumgehungen künftig noch stärker in Risikoanalysen, Monitoring und interne Kontrollsysteme integriert werden müssen. Das Seminar zeigt anhand aktueller Methoden, welche Risiken und Muster Finanzinstitute und Versicherungen besonders berücksichtigen sollten und wie Präventions- und Entscheidungsprozesse systematisch gestärkt werden können.
Wir freuen uns, das Online-Seminar anzukündigen, das am Donnerstag, den 10. Dezember 2026, von 10:00 bis 16:00 Uhr stattfindet. Das Programm beginnt mit einem Überblick über aktuelle Geldwäsche-Typologien wie Smurfing, bargeldintensive Branchen und den Immobiliensektor sowie typische Auffälligkeiten in der Layering-Phase. Anschliessend stehen verschiedene Methoden der Sanktionsumgehung im Fokus, darunter Briefkasten- und Scheinfirmen, verschleierte Eigentumsstrukturen und mittelbare Bereitstellungen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Drittstaaten und Re-Export-Strukturen. Behandelt werden Handelsstrukturen über Drittländer, die Auswertung von Zolldaten sowie das neue Anti-Umgehungsinstrument der EU. Auch Kryptowährungen und digitale Zahlungswege spielen eine zentrale Rolle: Stablecoins, digitale Zentralbankwährungen und dezentrale Plattformen werden als mögliche Instrumente zur Umgehung regulatorischer Vorgaben eingeordnet.
Darüber hinaus beschäftigt sich das Seminar mit dem regulatorischen Rahmen und der zunehmenden Verbindung zwischen Geldwäscheprävention und Sanktions-Compliance. Thematisiert werden die EU-Geldwäscheverordnung, aktuelle EU-Sanktionspakete sowie neue organisatorische Anforderungen. Abschliessend wird aufgezeigt, wie Risikoanalyse, Monitoring und interne Kontrollen systematisch gestärkt und wirksam in Entscheidungsprozesse integriert werden können.
Als Referenten treten Andreas Koukoussas, 2nd Deputy AML Officer und Head AML Operations bei der UniCredit Bank GmbH, sowie Rechtsanwalt Dr. Ulrich L. Göres, Managing Partner bei TURN Advisory, auf. Andreas Koukoussas verfügt über langjährige Erfahrung im internationalen Bankensektor und umfassende Expertise in der Bekämpfung von Finanzkriminalität, insbesondere in den Bereichen AFC Special Investigations, Transaction Monitoring, Terrorist Financing, Sanktionsumgehungen und Fraud Schemes. Dr. Göres war unter anderem Konzerngeldwäschebeauftragter bei der Deutschen Bank AG und HSBC, CCO beziehungsweise Geldwäschebeauftragter, Group General Counsel und Group Security Officer der Erste Group AG sowie stellvertretender CCO der Commerzbank AG und Regional Head of the Americas.
Das Seminar richtet sich insbesondere an Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Compliance, Sanktionen und Exportkontrolle, AML und Risikomanagement in Finanzinstituten sowie an Unternehmen mit Aussenhandelsbezug. Die Teilnehmenden erhalten im Anschluss ein Teilnahmezertifikat, in dem die Inhalte detailliert dargestellt werden und mit dem die Qualifizierungs- und Schulungsmassnahme nachgewiesen werden kann.
Nutzen Sie die Gelegenheit, aktuelle Methoden der Geldwäsche- und Sanktionsumgehung besser zu verstehen, neue regulatorische Anforderungen einzuordnen und konkrete Ansätze für Risikoanalyse, Monitoring, interne Kontrollen und Entscheidungsprozesse kennenzulernen. Die Teilnahmegebühr beträgt 795 EUR zzgl. 19 % USt. und beinhaltet ein Fortbildungszertifikat.
